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Primarschule in Gamprin, Lichtenstein 2006

Projektstatus: Wettbewerb
Bauherr: Gemeinde Gamprin
Team: smo architektur
Fläche: 4.200 m2

"Eine Architektur der Substanz und der Imagination“
1. Pädagogische Räume sollen inszenierte Räume sein, die Lernen und Denken initiieren und fördern.
2. Räume sind Behältnisse, in denen sich physische, psychische und soziale Prozesse in wechselseitigem Austausch vollziehen.
3. Verschiedenartige Räume sind wichtige Angebote der Individualisierung und Differenzierung. Ungewohntes kann dabei zum wichtigen Denkanstoß werden.
4. Die Wahrnehmung von Räumen erfolgt über eine gesamtsinnliche Erfahrung.
5. Der pädagogische Raum muss spürbar, erfassbar, erlebbar und erarbeitbar sein, um ein gesamtheitliches Lernen zu fördern.
6. Jede Altersgruppe hat eine unterschiedliche Umweltwahrnehmung, somit ist jede Altersgruppe auch räumlich gesondert herauszufordern.

Phantasieraum
Die sanfte, hügelige Landschaft wird als Spielwiese und Erlebnisraum für die Kinder betrachtet und wird deshalb weitestgehend von neuen baulichen Elementen freigehalten. Das Entwurfskonzept basiert auf der Wechselwirkung von Innen- und Außenräumen bzw. von Landschaft und Architektur. Die vorliegende Architektur bildet unkonventionelle Räume der Bewegung und der Konzentration, welche die Phantasie der Kinder anregen und spielerisch die Möglichkeit des Ortes ergänzen. Das geforderte Raumprogramm wird förmlich über die Landschaft geworfen, sinnvoll sortiert und funktional miteinander so verknüpft, dass ein Maximum an Synergie und ein Minimum an Störung entsteht. Der neue Campus mit dem zentralen Pausenplatz lässt sich unkompliziert erweitern.